Fast Food


Der Bildfries "Fast Food" polarisiert zeitgenössische Essgewohnheiten zweier unterschiedlicher Kulturkreise, bündelt komplexe Formen der Inszenierungstrategie, um die Ästhetik des Konsums, der Werbung und der Kunst zu entlarven. Nicht im gewohnt bunten Farbglanz sind die Motive, die Konsumgüter Pommes Frittes und Sushi nebst Pikser und Eßstsäbchen sowie ausschnitthaft Oberflächennahaufnahmen der betreffenden Produkte, aufgenommen, sondern entgegen dem Standard klassischer Fastfoodfotografie in Schwarzweiß. Der formalen Strenge entspricht die analoge sachliche Präsentation sämtlicher Bestandteile. Nichts ist zufällig, jedes Element folgt einem präzisen Plan der Konzeption.

(Dr. Elisabeth Kessler-Slotta,
aus dem Ausstellungskatalog "Zwischenbilanz 2", Museum Bochum 2005)